Städtisches Konservatorium – Markthalle La Concepció | Barcelona Bus Turístic

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Städtisches Konservatorium – Markthalle La Concepció

Von der Kunst des Modernisme zum Noucentisme

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Im Eixample befinden sich zwei architektonisch sehr unterschiedliche Gebäude im gleichen Häuserblock. Die Markthalle La Concepció ist das ältere von beiden und ihr beeindruckendes Eisendach fällt schon von der Straße aus ins Auge. Sie wurde 1888 in der Blütezeit des Modernisme gebaut. Ganz in der Nähe erhebt sich das Städtische Konservatorium Barcelona, das von 1916 bis 1927 entstand. Bei der Betrachtung ist der modernistische Einfluss noch erkennbar, obgleich der Stil des Noucentisme dominiert.

Sehenswertes im Städtischen Konservatorium Barcelona und der Markthalle La Concepció

Sowohl die Markthalle La Concepció als auch das Städtische Konservatorium Barcelona sind von großem architektonischem Reichtum gezeichnet. Obwohl beide im goldenen Zeitalter der Stadt errichtet wurden, handelt es sich um zwei Bauwerke ganz unterschiedlichen Stils.

Der Markt La Concepció ist eine Eisenkonstruktion aus drei Hallen, die im Jahr 1887 vom Architekten Antoni Rovira i Trias entworfen und in den Jahren 1996 bis 1998 nach einem Entwurf von Albert de Pineda i Álvarez restauriert wurde. Der enorme Bau aus drei Hallen erstreckt sich über eine Fläche von mehr als 4000 m² und ist mit einem auffallenden Giebeldach aus glasierten Ziegeln ausgestattet, charakteristisch für den „Modernisme‟. Die zentrale Halle, gleichzeitig auch die größte und höchste, wird seitlich, oberhalb der Dächer der beiden Nebenhallen, mit Licht versorgt. Die Hauptfassaden ruhen auf einem Fundament aus Stein vom Montjuïc, der mit einem schmiedeeisernen Gitter abschließt.

Rovira i Trias, Architekt der Markthalle La Concepció, entwarf noch weitere bedeutende Bauwerke der Stadt, wie z. B. den Markt Sant Antoni und gestaltete u. a. einen Platz im Stadtteil Gràcia, der seinen Namen trägt, sowie die Galerie des ehemaligen Bankgebäudes, in dem sich das Wachsfigurenmuseum Barcelona befindet. 1859 gewann er die Ausschreibung der Stadt Barcelona für die Stadterweiterung Eixample. Dennoch wurde das Projekt Ildefons Cerdà angetragen.

Das Städtische Konservatorium Barcelona ist in einem denkmalgeschützten Gebäude untergebracht und wurde von 1916 bis 1927 vom Stadtarchitekten Antoni de Falguera erbaut. Vor allem bei den beiden Türmen der Hauptfassade, die den Stil sowohl des „Modernisme‟ als auch des „Noucentisme‟ in sich vereinen, wird der Einfluss von Josep Puig i Cadafalch, Lehrer von Falgueras und Architekt u. a. der Casa de les Punxes, sichtbar.

 

Wegbeschreibung

Der Häuserblock, in dem sich das Städtische Konservatorium Barcelona und die Markthalle La Concepció befinden, liegt im rechten Teil des Eixample und wird von den Straßen Carrer de València, Carrer del Bruc, Carrer d’Aragó und Carrer de Girona begrenzt. Von der Haltestelle Casa Batlló - Fundació Antoni Tàpies der Roten und der Blauen Route des Barcelona Bus Turístic gelangt man problemlos dorthin, indem man der Carrer de València folgt.

 

Für Wissbegierige

  • Wussten Sie schon ...? Ganz in der Nähe der Markthalle La Concepció befindet sich eine der ungewöhnlichsten Kirchen Barcelonas. Es handelt sich um die Basilika La Puríssima Concepció i Assumpció de Nostra Senyora. Diese Kirche wurde im 13. Jahrhundert auf dem Gelände errichtet, das später für die Erweiterung der Via Laietana enteignet wurde. Von 1871 bis 1888 wurde die Kirche Stein für Stein abgetragen und an der heutigen Stelle wieder aufgebaut. Darüber hinaus bekam die Kirche den gotischen Glockenturm einer anderen Kirche, die ebenfalls vom Abriss bedroht war: die Kirche Sant Miquel.
  • Insidertipp: Falls Sie Blumen kaufen möchten, ist es gut zu wissen, dass die Blumenstände im Markt La Concepció 24 Stunden geöffnet sind – 365 Tage im Jahr. Und sollten Sie Musikliebhaber sein, können Sie sich an den Gratiskonzerten erfreuen, die von den Schülern des Konservatoriums gegeben werden.
  • Ein Muss für: Alle, die sich für Architektur interessieren und insbesondere für das Zusammenspiel unterschiedlicher Stile in ein und demselben Gebäude.