Pavellons Güell | Barcelona Bus Turístic

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Pavellons Güell

Der Drache der Hesperiden bewacht die Pavillons

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Niemand außer Gaudí wäre in der Lage, aus zwei Pavillons und einem Eingangsportal ein wahres Kunstwerk voller mythologischer Anspielungen zu schaffen. Die Güell-Pavillons am Eingang der Finca Güell in der Avinguda de Pedralbes sind mit einer eindrucksvollen Kombination orientalischer Elemente verziert und werden von einem eisernen Drachen mit Glasaugen bewacht.

Sehenswertes in den Pavellons Güell

Die Umgestaltung der Finca von Eusebi Güell an der Avinguda de Pedralbes war der Auftakt seines Mäzenatentums für den Architekten des „Modernisme“. Zwischen 1884 und 1887 errichtete Gaudí die beiden Pavillons, die als Pförtnerhaus und Pferdestall dienten. Das Pförtnerhaus besteht aus einem zentralen achteckigen Bau mit einer hyperbolischen Kuppel, dem zwei kleinere Bauten angeschlossen sind. Alle drei haben Luftschächte in Form von keramikbedeckten Schornsteinen. Die Wände aus freiliegendem Ziegel in Rot- und Gelbtönen sind mit farbigem Glas verkleidet. Der Grundriss des Pferdestalls ist rechteckig und verfügt über ein Gewölbe, das durch eine Reihe Parabolbögen gestützt wird, während die quadratische Reithalle eine Kuppel mit Oberlicht trägt.

Das Eingangstor ist mit Sicherheit das Highlight des Ensembles, das einen eisernen Drachen mit Glasaugen darstellt und dem mythologischen Drachen nachempfunden ist, der die Gärten der Hesperiden bewachte. Das Tor, das laut der Nachdichtung des Gedichtes „L’Atlàntida“ von Mossèn Cinto Verdaguer den Weg in die Gärten der Hesperiden freigab, steht in enger Beziehung mit dem Herkulesbrunnen in den Gärten von Pedralbes. Oberhalb des Drachen befindet sich ein Orangenbaum aus Antimon, ebenfalls in Anlehnung an die Hesperiden von Verdaguer. Auf der einen Seite des Portals steht ein von phantastischen Pflanzen gekrönter Turm mit einem Medaillon, der die Initialen der Grundstücksbesitzer zeigt.

1969 wurden die Pavillons zum historischen und künstlerischen Denkmal von Nationalem Interesse erklärt und bis 2008 beherbergten sie den Gaudí-Lehrstuhl der Polytechnischen Universität von Katalonien.

 

Wegbeschreibung

Von der Haltestelle Palau Reial - Pavellons Güell der Blauen Route des Barcelona Bus Turístic biegt man in die Avinguda de Pedralbes ein, um zu den Pavillons Güell zu gelangen.

 

Für Wissbegierige

  • Wussten Sie schon ...? Die Form des beeindruckenden Drachen erinnert an das Sternbild der Schlange, in die Ladon im Gedicht von Verdaguer aus Strafe für den Raub der Orangen aus dem mythologischen Garten verwandelt wurde. Das Sternbild des Herkules, direkt darunter, stimmt genau mit den fünf Sternpunkten der Klauen des Drachen überein, daher die Kugeln mit Stacheln, welche die Sterne darstellen.
  • Insidertipp: Wenn man die Avinguda de Pedralbes bis zur Haltestelle Palau Reial - Pavellons Güell der Blauen Route des Bus Turístic hinunterläuft, kommt man direkt am Eisentor in Drachenform vorbei. Seien Sie auf der Hut!
  • Ein Muss für: Alle, die sich für Architektur und Mythologie begeistern können.