Park Güell | Barcelona Bus Turístic

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Park Güell

Eines der Hauptwerke Gaudís

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Ein Park als Kunstwerk, Weltkulturerbe seit 1984. Der Park Güell ist ein Freilichtmuseum, ein Wahrzeichen des Modernisme in Barcelona, bei dem Gaudí Architektur und Stadtplanung in den Dienst seiner wichtigsten Inspirationsquelle stellte, der Natur.

Gaudí konzipierte den Park Güell in erster Linie als Wohnsiedlung für die wohlhabende Gesellschaft des industriellen Barcelonas Anfang des 20. Jahrhunderts. Seine Absicht war es, Luxuswohnungen in einer natürlichen Umgebung und mit der besten Aussicht auf die Stadt zu schaffen.

Sehenswertes im Park Güell

Das bebaute Areal des Park Güell ist das ganze Jahr über geöffnet und besteht aus folgenden Teilen:

  • Plaça de la Natura: Ein großer, freier Platz, der von einer wellenförmigen, mit Keramikmosaiken verzierten Bank umgeben ist und von dem aus man die ganze Stadt überschaut. Der Platz ist inzwischen eines der populärsten Postkartenmotive Barcelonas. Die Plaça de la Natura war eigentlich als Amphitheater der Siedlung gedacht, ein Ort für Aufführungen, der von allen Grundstücken aus zu sehen sein sollte.
  • Hipòstila-Saal: Eigentlich sollte der Hipòstila-Saal die Markthalle der Siedlung beherbergen. Die mit Riefen versehenen, zum Teil schräg stehenden 86 Säulen, tragen das Gewicht der Plaça de la Natura. Die Säulen sind innen hohl und kanalisieren das Regenwasser, das sich auf dem Platz sammelt. Die kleinen Kuppeln an der Decke sind mit Rosetten aus originellen Keramikmosaiken verziert, in die kleine Alltagsgegenstände eingefügt sind.
  • Drachentreppe: Eine prächtige dreigeteilte Steintreppe, an der das Wasser aus dem Überlauf der Zisterne unter dem Hipòstila-Saal entlangläuft. Auf dem oberen Abschnitt der Treppe befindet sich der Drache bzw. Salamander, der mit Keramikmosaiken verziert ist und der zur Ikone des Parks und zum allgegenwärtigen Souvenir in den Geschäften Barcelonas geworden ist.
  • Eingangspavillons: Der Haupteingang der geplanten Siedlung ist von zwei Pavillons flankiert. Der linke Pavillon sollte als Pförtnerloge genutzt werden, der rechte sollte dem Pförtner als Wohnraum dienen. Beide Pavillons verfügen über das typische katalanische Deckengewölbe aus Ziegel, das mit Keramikmosaiken bedeckt ist. Die Pförtnerloge schließt darüber hinaus eine pilzförmige Kuppel ab.

 

Wegbeschreibung

Um zum Park Güell zu gelangen, steigt man an der Haltestelle Park Güell der Blauen Route aus und läuft die Straße Carrer de Larrard hoch, bis zum Eingang des Parks. Die Öffnungszeiten variieren je nach Jahreszeit. Um das Denkmal zu schützen und Massenandrang zu vermeiden, ist der Einlass zur Parkanlage zeitlich reguliert. Auch wenn man die Eintrittskarten am Eingang des Parks kaufen kann, lohnt es sich, die Karten online auf der Webseite des Parks zu erwerben. So können Sie den Park zu der von Ihnen gewünschten Uhrzeit besuchen.

 

Für Wissbegierige

  • Wussten Sie schon ...? Die Steinbänke der Plaça de la Natura sind ergonomisch. Gaudí wollte sie dem menschlichen Körper anpassen, und um ihnen die entsprechende Form zu geben, bat er einen seiner Arbeiter, sich zu setzen und als Modell zu dienen.
  • Insidertipp: Der bebaute Teil des Park Güell ist nur ein kleiner Teil des riesigen Parks, den Gaudí entworfen hat. Diesen restlichen Teil kann man kostenlos besichtigen, ohne anstehen zu müssen. Dort befinden sich auch vielporträtierte Motive, wie beispielsweise der Viadukt.
  • Ein Muss für: Liebhaber von Kunst und des katalanischen Jugendstils sowie für Freunde der Natur. Für Familien mit Kindern, die eine Auszeit vom Besuch in der Stadt brauchen.