Arkaden Porxos d‘en Xifré/Porxos Vidal-Quadras | Barcelona Bus Turístic

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Arkaden Porxos d‘en Xifré/Porxos Vidal-Quadras

Zwei klassizistische Arkaden, die in die Geschichte eingegangen sind

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Zwei große Gebäude, von klassizistischen Arkaden umgeben, zeugen vom Erbe der in Südamerika reich gewordenen Rückkehrer. Der Platz Pla de Palau, im 18. und 19. Jahrhundert eine der besten Gegenden der Stadt, beherbergt zwei der elegantesten und modernsten Gebäude der damaligen Zeit, die das Erscheinungsbild des Platzes maßgeblich prägten.

Sehenswertes unter den Arkaden Porxos d’en Xifré und Vidal-Quadras

Porxos d’en Xifré wird im Volksmund das gewaltige Wohnhaus aus fünf Bauten genannt, das von einem Arkadengang umgeben ist. Es handelt sich um die Casa Xifré, die 1836 bis 1840 von Josep Buixareu und Francesc Vila auf einem Grundstück errichtet wurde, das vom Passeig d’Isabel II, den Straßen Carrer de Llauder und Carrer de la Reina Cristina sowie dem Pla de Palau begrenzt wird.

Das Gebäude im isabellinischen Stil ist eines der interessantesten Beispiele der bürgerlichen klassizistischen Architektur in Barcelona. Es wurde von Josep Xifré in Auftrag gegeben, ein reicher Rückkehrer, der in Amerika sein Vermögen gemacht hatte und dem ein Ensemble aus zehn unabhängigen Häusern vorschwebte, jedes mit eigenem Treppenaufgang und einem zentralen Innenhof. Das einheitliche Erscheinungsbild verleihen ihm die Arkaden an den Fassaden zum Pla de Palau und zum Passeig d’Isabel II, denen es auch seinen Namen verdankt. In architektonischer Hinsicht sind noch die beiden ionischen Pilaster der Fassade erwähnenswert sowie die im Blendgiebel eingelassene Uhr mit in Stein gemeißelten allegorischen Symbolen der Zeit. Es gibt weitere dekorative Elemente, die Beachtung finden, wie z. B. die Darstellungen von Handel, Industrie, Seefahrt, Merkur, Neptun und Amerika, die von Marià Campeny an den Fassadenecken geschaffen wurden. Im Erdgeschoss des Gebäudes unter den Arkaden hat sich das Restaurant 7 Portes einen Namen gemacht.

Aber die Arkaden d’en Xifré sind nicht die einzigen am Pla de Palau. 1839, als die Brüder Vidal-Quadras mit einem Vermögen aus Kuba zurückkehrten, ersteigerten sie ein Grundstück am Passeig d’Isabel II und beauftragten Antoni Rovira Riera damit, ein Gebäude im Stil der Casa Xifré zu bauen. So begannen 1842 die Bauarbeiten für ein Haus in der Größe eines ganzen Häuserblocks, mit Erdgeschoss, drei Stockwerken, einem Dachboden und einer Dachterrasse. Im Erdgeschoss wurden auf Wunsch der Hausbesitzer Säulengänge aus dreizehn Bögen gebaut sowie zwei seitliche Arkaden. Fünf Jahre nach dem Bau eröffneten die Brüder das Bankhaus Vidal-Quadras.

 

Wegbeschreibung

Beide Gebäude befinden sich auf dem Pla de Palau, Haltestelle der Roten Route des Barcelona Bus Turístic.

 

Für Wissbegierige

  • Wussten Sie schon ...? In einer der Wohnungen der Casa Xifré lebte der Maler Pablo Picasso mit seiner Familie, die 1895 nach Barcelona kam. Der junge Picasso verbrachte viel Zeit auf der Dachterrasse des Gebäudes, von der aus er einige seiner ersten Stadtlandschaften malte. Viele davon kann man im nahe gelegenen Picasso Museum bewundern
  • Insidertipp: Neben dem Restaurant 7 Portes, eines der ältesten und beliebtesten der Stadt, befinden sich unter den Arkaden Porxos d‘en Xifré noch weitere Restaurants. Es ist also ein guter Ort, um einen Happen zu essen.
  • Ein Muss für: Alle, die sich für die klassizistische Architektur Barcelonas interessieren.